Juli 2006
"Woher kommt die Energie für die Wasserstofferzeugung — Status und Alternativen"
Für den Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) erstellt von J. Schindler, R. Wurster, M. Zerta, V. Blandow und W. Zittel, Ludwig-Bölkow-Systemtechnik
Wasserstoff ist ein hervorragender Energieträger — wenn man welchen hat. Aber man muss ihn ja immer erst einmal unter Energieaufwand herstellen. Die Energie ist also der Schlüssel, besonders die nachhaltige Energie, denn Wasserstoff gibt es reichlich. Grüner oder billiger als die Primärenergie kann ein Energieträger nicht sein. Auf welcher energetischen Grundlage also steht eigentlich die ganze Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik?
Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Veröffentlichung des DWV unter dem Titel „Woher kommt die Energie für die Wasserstofferzeugung — Status und Alternativen“. Sie wirft einen unabhängigen Blick auf die allgemein verfügbaren Daten und untersucht folgende Punkte:
- Brauchen wir überhaupt eine Alternative, und wenn ja, wann?
- Haben wir eine Alternative?
- Ist Wasserstoff als Energieträger wirtschaftlich und energetisch möglich und sinnvoll, besonders als Kraftstoff?
Der DWV hofft, dass mit dieser Veröffentlichung die Diskussion um Wasserstoff als Energieträger auf eine objektive und sachliche Basis gestellt wird.
Damit sollen auch viele Schlagworte und Vorurteile ins rechte Licht gerückt und auf ihre Nachhaltigkeit überprüft werden
Tatsache ist, dass Wasserstoff zusammen mit Strom als Energieträger eine wesentliche Rolle dabei spielen wird, erneuerbare Energien zum Verbraucher zu bringen. Er wird eine wesentliche Komponente einer nachhaltigen Energiewirtschaft sein. Wegen seiner technischen Flexibilität kann er aber gleichzeitig eine Brücke von der Gegenwart in die Zukunft sein.
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