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Wasserstofferzeugung in offshore Windparks

 

Oktober 2001

"Wasserstofferzeugung in offshore Windparks: 'Killer-Kriterien', grobe Auslegung und Kostenabschätzung"

Studie im Auftrag von GEO Gesellschaft für Energie und Ökologie mbH

Gegenstand dieser Betrachtung ist die Überlegung, einen offshore Windpark nicht elektrisch an das Festlands-Stromnetz anzubinden, sondern statt dessen am Windpark Wasserstoff zu produzieren und diesen zu vermarkten.

Dies hat zwei grundsätzliche Konsequenzen: Zum einen fällt die Stromleitung zum Festland und damit eine hohe Investition weg während auf der anderen Seite die Wasserstoff-Produktionsanlagen offshore installiert werden müssen. Zum anderen steht dann an Land Wasserstoff zur Verfügung. Dafür stehen prinzipiell drei Märkte offen: Der Kraftstoffmarkt, der sich eventuell mittelfristig entwickeln wird, der konventionelle, heutige Markt für den Industrierohstoff Wasserstoff, sowie der Strommarkt durch Rückverstromung des Wasserstoffs in Brennstoffzellen. Diese drei Märkte sind strukturell sehr unterschiedlich.
Nach der Biomasse, die ein eher begrenztes Potenzial in Deutschland aufweist, bietet offshore Wind von allen regenerativen Energiequellen die niedrigsten Kosten zur Produktion von Wasserstoff als Fahrzeugkraftstoff. Wasserstoff aus offshore Wind bietet ein über 90%iges Reduktionspotenzial beim Treibhausgas CO2.

In der vorliegenden Untersuchung werden die Wasserstoffproduktion am offshore Windpark und der Transport an Land betrachtet. Die weitere Verwendung des Wasserstoffs an Land ist nicht Gegenstand der Betrachtung.

 

Vollständiges Gutachten [pdf, 3,4 MB]

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